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Kontraste in Belgrad Städtebauliche Kontraste sind faszinierend - der Begriff “Kontraste” fehlt in kaum einem Reiseführer einer historisch-modernen Stadt. Die wenigsten Städte dürften allerdings tatsächlich so kontrastreich sein wie Belgrad. Nähert man sich Belgrad vom Flughafen aus, führt der Weg am idyllischen Zemun vorbei durch Novi Beograd, dem ex-kommunistischen Neu-Belgrad, welches man auf der anderen Seite der Stadt, am gegenüberliegenden Ufer gebaut hat.
 Dort gibt es sowohl brachialste, blanke Betonblöcke, als auch gepflegte Wohnanlagen und Glaspaläste.
 Wenn man dann über die Branko-Brücke in das Zentrum fährt und nach links schaut, hat man eine idyllische Kleinstadt vor sich. Schaut man nach rechts, eine Millionenstadt.
 Im Zentrum angekommen, fallen die Blicke auf riesige, herausgeputzte Prachtpaläste, und manchmal auch auf heruntergekommene Bausünden.
 Fassaden sind frisch gestrichen, manchmal aber noch dunkelgrau.
 Es gibt weltstädtische Plätze, und nur einen Steinwurf davon Kopfsteinpflasterstraßen mit einstöckigen Häusern...
 Belgrad ist reich, sauber und wunderschön, und arm, dreckig und häßlich. Aber niemals langweilig!
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