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Essen und Trinken in Belgrad Die serbische Küche wird zur so genannten Balkanküche gezählt. Das markanteste Merkmal dieser zum großen Teil ländlich geprägten Küche ist die große Auswahl von Grill- und anderen Fleischgerichten. Beeinflusst wurde die serbische Küche auch von der österreichischen, ungarischen, italienischen, griechischen und türkischen Küche. Gerichte wie die Serbische Bohnensuppe (serb. Pasulj Čorba) bzw. Bohnen (Pasulj), Sarma (gefüllte Krautrouladen), das serbische Reisfleisch (serbisch: Đuveč), das Spanferkel (serb. Pečeno Prase) und ganz besonders die Ćevapčići sind zwar im ganzen Balkan in vielen Varianten anzutreffen, vor allem im deutschsprachigen Raum sind sie jedoch als Teil der serbischen Kochkultur bekannt. Die Ćevapčići gehören zur Belgrader Stadtkultur des 19. und 20. Jahrhunderts. In den 1960-er Jahren verbreiteten sie sich an der jugoslawischen Adriaküste, wo sie schnell auch bei deutschen Touristen beliebt wurden. Die Kochgewohnheiten der serbischen Küche variieren regional, und je mehr man nach Osten geht, um so deutlicher ist der orientalische Einfluss zu spüren; kommt man in den Westen, der italienische. In den zentraleren Regionen wie Šumadija sind Wildgerichte eine kulinarische Spezialität. In der Nähe von Flüssen, Seen und an der montenegrinisch-serbischen Grenze überwiegen die Meeres- und Fischspezialitäten. Die Bauern in der Vojvodina sind wahre Meister in der Herstellung der berühmten pikanten Wurst Kulen. Es gibt diverse serbische Biere und Weine. Besonders groß ist die Vielfalt jedoch bei Schnäpsen und anderen hochprozentigen Getränken. Der serbische Rakija oder Šljivovica aus Zwetschgen, Weintrauben oder Feigen ist der wohl meistgetrunkene Schnaps des Balkans (nicht zu verwechseln mit dem türkischen Raki).
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