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Boomstadt Belgrad
 Belgrad boomt. Die serbische Metropole wurde 2006 im Rahmen eines Wettbewerbs der Financial Times offiziell zur “Stadt der Zukunft Südeuropas” erklärt. Belgrad erlebt einen gewaltigen Aufschwung und mausert sich zum Zentrum des Balkans, zur attraktiven, modernen Metropole Südosteuropas. Das Bild der älteren Bezirke im Stadtzentrum wandelt sich deutlich. Doch es werden nicht nur graue Fassaden und verfallene Gebäude saniert - Investoren entdecken Belgrad zunehmend als attraktiven Boom-Markt auf dem Balkan. Gebaut wird praktisch in der ganzen Stadt: von Wohnhäusern und Hotels bis hin zu Geschäftszentren, Businessparks, Logistikzentren und neuen Fabriken auf Brachflächen, in Novi Beograd oder am Stadtrand. Aus Novi Beograd, dem vor Jahrzehnten großzügig angelegten Neubauviertel auf der anderen Seite der Save gegenüber des Zentrums, welches früher als “Schlafzimmer Belgrads” verschrien war, wird ein modernes, pulsierendes urbanes Zentrum, ein florierender Geschäfts- und Finanzstandort, in dem die Stadtplaner sich austoben können. Nicht nur in Novi Beograd wird geplant und gebaut: auf dem riesigen Gelände des äußerst zentral gelegenen Güterbahnhofs an der Save, vielen seit langem ein Dorn im Auge, soll ein komplett neues Wohn- und Geschäftsviertel mit Grachten entstehen.
Neue Wohn- und Bürohochhäuser und Shopping-Zentren schießen in Rekordzeit aus dem Boden. “Die Nachfrage nach Lokalitäten in Belgrad ist derzeit so enorm, dass es praktisch keine freien Baugrundstücke mehr gibt”, erläutert Belgrads Baudirektor Boris Ranković. Großes Ziel ist auch die komplette Modernisierung der urbanen Infrastruktur von Belgrad, wozu der Bau einer neuen Metro gehört. Informationen zu Bauprojekten: www.beobuild.rs
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